Ist das ein Denkmal oder kann das weg?

Seit einigen Wochen debattieren in Heilbronn Gemeinderat, Stadtverwaltung und interessierte Öffentlichkeit darüber, ob der Schafstall auf der Waldheide ein neues Dach bekommen soll oder ob er durch einen neuen Stall ersetzt wird. Ein neues Dach würde sehr teuer kommen, nicht zuletzt deshalb, weil das Gebäude ursprünglich kein Schafstall war.

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200 und 2

Vorgestern jährte sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal, und ja, die ganze Zeit davor hatte ich im Kopf, aus diesem Anlass das Thema Heilbronn(er) und Karl Marx wieder einmal hervor zu holen, immerhin waren wenigstens zwei Heilbronner zeitweise eng mit Marx verbunden. Hat bisher nicht geklappt, erst jetzt zwei kleine Hinweise.

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Spurlos im Nordosten

Mit dem neuen Heft der „Schwäbischen Heimat“ flattert heute ein Faltblatt mit Werbung für „Literarische Spuren. Eine Reihe über den deutschen Südwesten“ ins Haus. Unter dem Stichwort „Literaturland Baden-Württemberg“ veröffentlichen das Deutsche Literaturarchiv Marbach und die Arbeitsstelle für literarische Museen kleine Broschüren, jeweils die 16 Seiten eines Druckbogens umfassend. Eine Karte von Baden-Württemberg zeigt die Orte der bisher 104 Spuren in unserem Bundesland.

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Und wieder ohne Robert Mayer…

„Geistesblitze. Die größten Erfindungen und Entdeckungen der Menschheit“ – unter diesem Titel erscheint das aktuelle Sonderheft der Reihe „Geschichte“ des Magazins „Der Spiegel“. Schnell  blättert sich der neugierige Heilbronner Historiker durch das Heft, auf der Suche nach einer Erwähnung des nach Heilbronner Selbstbild berühmtesten Heilbronners. Vergeblich.

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Zeitzeugen

Jan Philip Reemtsma, der Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, sagte einmal auf einer Tagung: „Zeitzeugen sind der natürliche Feind des Historikers“.

So wird Reemtsma zumindest im „Zeitzeugenbrief“ vom Januar 2014 zitiert (http://www.zeitzeugenboerse.de/_pdf/zzb_14/zzb_brief_1401.pdf). Und in Kontext: Wochenzeitung vom 8. Juli 2017 berichtet Oliver Stenzel unter der Überschrift „Die letzte Zeugen“ von einem Filmprojekt, das Stuttgarter SchülerInnen durchgeführt haben. Gestern hat mich der Film „Radio Rock Revolution“ auf Arte berührt und begeistert.

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Das Herzog-Magnus-Denkmal bei Obereisesheim

Am 29. Mai 2017 haben die Stadt Neckarsulm und der Historische Verein Heilbronn das sanierte und um eine Informationsstele ergänzte Denkmal für Herzog Magnus von Württemberg eingeweiht. Der Historische Verein ist Eigentümer des Denkmals; es steht am Ort der Schlacht bei Wimpfen am 6. Mai 1622, in der der junge Herzog Magnus von Württemberg den Tod gefunden hat. Näheres zu Denkmal und zu der Informationsstele findet sich hier.

 

Flein 1514 oder 1517 – auf der Suche nach einem (verpassten?) Jubiläum

Viele Heimatforscher lieben es geradezu, nach runden Jahrestagen zu suchen, die Anlass für eine Jubiläumsfeier bieten könnten. Darüber war hier an dieser Stelle schon vielfach die Rede. Leider stoßen wir Historiker bei der Überprüfung solcher Jubiläumswünsche oft darauf, dass die historischen Daten nicht eindeutig sind – wie im Landkreis Heilbronn aktuell die 1250-Jahr-Feiern mehrerer Gemeinden und Städte, deren Ersterwähnungen auf Schenkungen zur Zeit König Pippins an das Kloster Lorsch zurückgehen (und deren Datierung nach Regierungsjahren Pippins strittig ist; aber vielleicht gibt das noch ein eigenes Thema im wieder auflebenden Blog).

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Der Untergang der „Titanic“

In der Nacht vom 14. auf den 15. April 2012 jährt sich der Untergang der Titanic zum 100. Mal. Das Thema wird im Moment von allen Medien gerne aufgegriffen. Aber auch in der Lokalgeschichte kann so ein Ereignis Eingang finden. Den folgenden  Text habe ich 1997 für das Gemmrigheimer Heimatbuch geschrieben:

Das Leben des Bäckers und Wirtes Fritz Zürn hat in Gemmrigheim viel Stoff für Erzählungen gegeben – Fritz Zürn wurde in den fünfziger Jahren als Überlebender des Untergangs der „Titanic“, der berühmtesten Schiffskatastrophe der Welt, gefeiert.

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